Die Kalenderproduktion "FC Salzweg" bereits während der Produktion in der Presse
Vorstand Max Ruhhammer (v.l.) Simone Koller, Axel Dichtl mit Fotodesigner Helmut Mühlberger
Foto: Heimatsport.de Andreas Lakota
Ohne Trikot, dafür mit Freundin und Vorstandschaft: Ein nicht ganz alltägliches Kalender-Projekt
Otterskirchen hat es getan, danach einige Spielerinnen aus der Region und jetzt der FC Salzweg. Der Bezirksligist hat sich an ein nicht ganz alltägliches Kalender-Projekt gewagt, das im Verein großen Anklang findet.
heimatsport.de zeigt die ersten Bilder ...
Liegestütze oben ohne, die Verantwortlichen im Gangster-Outfit beim Pokern oder die Freundin als gestrenge Schiedsrichterin, die den Kicker zur Pünktlichkeit mahnt - das Vereinsheim des FC Salzweg war am Samstag Schauplatz eines nicht ganz alltäglichen Fotoshootings. Den ganzen Tag herrschte Hochbetrieb, in verschiedenen Locations - von der Umkleidekabine bis zur Dusche - wurden Szenen fotografiert, die in den kommenden Wochen von Fotodesigner Helmut Mühlberger (www.bogicom.de) zu originellen Motiven umgewandelt werden, um anschließend einen Wandkalender der etwas anderen Art zu zieren.
Die Idee eines solchen Projekts, das Mühlberger zuvor bereits mit der Herrenmannschaft aus Otterskirchen bzw. einigen Spielerinnen aus der Region umsetzte, kam von Salzwegs Spielern. Trainer Axel Dichtl und die Vorstandschaft um den ersten Vorsitzenden Max Ruhhammer und Abteilungsleiter Armin Dersch zeigten sich begeistert - und wurden sogleich selbst zu Porträtierten. Die Szene: Eine Poker-Runde wie man sie sonst nur im Hollywood-Film sieht. Anzug, Hut, Sonnenbrille, dazu Zigarre, Rotwein oder Whisky - und eine schöne Karten-Dealerin in Gestalt von Stadionsprecherin Simone Koller.

Axel Dichtl, Armin Dersch, Simone Koller, Max Ruhhammer, Alex Beutlhauser vorne
Fotodesigner Helmut Mühlberger
Neben den Verantwortlichen haben die Salzweger Spieler auch ihre Freundinnen oder gute Bekannte ins Fotoshooting miteinbezogen, das insgesamt zwei Tage dauerte. Wer wie mit wem oder wo abgelichtet wird, konnte jeder selbst bestimmen.
Maßgeblich am Kalender-Projekt beteiligt ist Matthias Bachl. „Wir haben die Idee mal intern im Team besprochen und die Resonanz war super. Die Umsetzung macht bisher großen Spaß“, sagt der Kapitän, der selbst mit nackten Oberkörper mit einer Bekannten im „Weihnachts“-Outfit posiert. Ähnlich sieht es Trainer Axel Dichtl. „Dieses Projekt zeigt auch, dass wir eine echt verschworene Einheit sind.“ Natürlich soll der Kalender, der vorab von den Spielern bzw. der Mannschaftskasse finanziert wird, am Ende auch verkauft werden.
Bis es soweit ist, wird aber noch einige Zeit vergehen. Denn nach einem weiteren Shooting-Tag beginnt für Macher Helmut Mühlberger die Hauptarbeit. Und diese findet am Computer statt. In mühsamer Detailarbeit (viele Bilder werden zusammengeschnitten) peppt Mühlberger die vor einer grauen Wand gemachten Aufnahmen auf und lässt so eine surreale Szenerie entstehen. „Am Ende haben die Bilder einen ganz anderen Charakter und mit den Originalen nicht mehr viel zu tun“, sagt Mühlberger. Wie die Bilder am Ende aussehen - das erfahrt ihr demnächst natürlich auf heimatsport.de. - ala